Nissan Wake Team X Interboot
Nico von Lerchenfeld. Tobias Dammith. Philipp Burkhart. Drei Jungs, drei Fragen.
Nico, du kennst das Setup auf der Interboot vermutlich wie kein anderer. Was war beim Shooting mit Stefan Eigner im Herbst 2018 für dich die größte Challenge und welcher ist auf dem doch recht kleinen See dein Lieblingstrick?
Nico: Die größte Challenge beim Shooting war, in irgendeiner Form etwas vom Nebel mit auf’s Bild zu bringen. Der kam aus der kleinen Maschine nicht so üppig und verschwand bei dem kleinsten Lüftchen schon wieder sehr schnell, so dass vor allem das Timing wichtig war. Mein Lieblingstrick war dabei einfach der Ollie über die Nebelwand – keep it simple!
Das ist dir absolut gelungen, wie man dann in unserer nächsten Printausgabe No. 12 im Mai sehen wird.
Kommen wir zu dir, Tobi. Du hast vor vielen Jahren als junger Kerl am Cable auf dich aufmerksam gemacht. Deine größten Erfolge konntest du aber wohl am Boot feiern und mittlerweile bist du auf Contests eigentlich nur noch am Boot unterwegs. Wie kommt’s?
Tobi: Als ich anfing Contests zu fahren, vor 20 Jahren, war ich noch ein junger Kerl. (grinst) Mittlerweile hab ich nicht mehr so viel Zeit, und da versuche ich nur auf Wettkämpfe zu fahren, bei denen ich mich rundum wohl fühle. Das waren dann meist die Boots Events wie in Würzburg oder Chill and Ride. Aber letzte Saison habe ich auch den Contest des Pangea Festivals am System 2.0 gewonnen. Ich hab’s scheinbar nicht verlernt und auch beim Shooting auf der Interboot hatte ich wieder extrem viel Spaß am Lift. Man sieht mich also schon auch am Cable immer noch regelmäßig fahren.
Und Gas gegeben hast du obendrein, wie man ebenfalls in der kommenden Print-Ausgabe sehen wird.
Kommen wir zu dir, Phibsy. Du bist wohl den umgekehrten Weg von Tobi gegangen. Du hast am Boot begonnen und als einziger im Nissan Wake Team ein solches zum trainieren zuhause. Dennoch hat man das Gefühl, dass du deinen Fokus immer mehr auf Cable bzw. Railriding setzt. Der Eindruck täuscht wohl nicht, wenn man sieht, was du beim Shooting auf der Interboot gezeigt hast. Wie kommt es dazu und wieso haben es dir gerade Features so angetan?
Philipp: Ich glaube das hat sich in den letzten Jahren einfach so entwickelt, da ich viel Zeit am Wakeport verbracht habe und dort arbeite. Seit längerem verändern wir auch ziemlich oft unser Feature Setup, so dass es nie langweilig wird, da man immer neue Möglichkeiten hat, die Rails zu fahren. Mit der Erfahrung war es dann auch easy für mich, im kleinen See auf der Interboot klarzukommen. Dennoch probiere ich, so oft wie möglich am Boot zu fahren und freu mich jedes mal darüber. Leider ist es auch schwieriger Leute zu finden, da die Szene in Deutschland so klein ist. Daher bin ich umso dankbarer, dass sich meine Eltern an den Wochenenden die Zeit nehmen, um mich am Boot zu ziehen.
Lucky boy. Unter der Woche am Lift. Am Wochenende am Boot. Weiter so. Danke euch drei, für einen kleinen Enblick rund um euch und die Erfahrung auf beim Shooting auf dem Messesee. Vielleicht sieht man euch dort dieses Jahr ja wieder.
Glücklicherweise ist in der Session auch ein kleiner Clip entstanden, der zeigt, was die drei Nissan Teamrider so rausgehauen haben. Dafür verantwortlich zeichnet sich Tobias “Reto“ Reißmann, der eigentlich eher am Boot zuhause ist. Zieht euch rein, was auf dem kleinen See so alles möglich ist.
Kleiner Video-Rückblick von der Nissan Wakeboardshow im vergangenen Herbst auf der INTERBOOT official page. Die Fahrer Nico von Lerchenfeld, Tobi Da und Philipp Burkhart haben Vollgas gegeben und so ist ein ganz guter Clip dabei rausgekommen - viel Spaß beim Anschauen! - mit Peter Gauß, Marcel Mechel, Melina Mechel
Gepostet von Reto Rmann am Mittwoch, 20. März 2019
Eine geile Sache, dass Nissan sich seit vielen Jahren in Deutschland so im Wakeboarding engagiert und Nico, Philipp sowie Tobi, aber zum Beispiel auch die Langenfeld Open und Eat Play Love unterstützt. Man merkt, dass hier Boot und Cable gleichermaßen Berücksichtigung findet. Stark. Für 2019 ist sogar noch ein weiterer Rider ins Team aufgenommen worden, dazu aber zu gegebener Zeit mehr.
Schön auch, dass die Interboot sich dem Sport so verschrieben hat und selbst unter schwierigen Bedingungen daran festhält. Schon jetzt darf man sich auf die Messe in Friedrichshafen freuen, die dieses Jahr vom 21. bis 29. September stattfindet.
Alle Fotos von Stefan Eigner.













