Pooltastic 2026 in Halle 17 der boot Düsseldorf – das war nicht nur die Premiere der Women, sondern erneut auch top Action der Men und ein Publikum am Limit!
Der Pooltastic Wakeboard Contest, seines Zeichens einer der größten Indoor Wakeboard Wettkämpfe weltweit, hat 2026 einmal mehr gezeigt, warum er zu den Highlights der boot Düsseldorf gehört. In der komplett gefüllten Surf Sport Halle 17 wurde der rund 60 Meter lange und mit zwei Unit Features und einer System 2.0 Anlage bestückte Pool zur Bühne für Wakeboarding auf Weltklasse-Niveau – laut, nahbar und intensiver als je zuvor.
Zunächst wurden in der Quali am Freitag vier Jungs gesucht, die sich zu den gesetzten Fahrern für das Finale am Samstag gesellen sollten. Die begehrten Plätze schnappten sich Maxi Mooser aus dem Allgäu, Jan Gnerlich aus Oldenburg, Lokalmatador Pepe Kienzler aus Langenfeld und der erst kurzfristig eingesprungene Rookie aus Bersenbrück, Simon Kamlage. Sie überzeugten die Judges Nicklas Dorfer, Miles Töller, Rivers Hedrick und Nike Hauser am meisten und sicherten sich so ihren Spot am Samstag.
Dort war es zunächst das bewährten Head-to-Head-Format mit Best-of-3-Runs in der ersten Finalrunde und dann die und 100-Sekunden-Jam-Sessions im Super-Final, die das Riderfeld pusheten. Insgesamt 14 Rider, sechs Mädels und acht Jungs, lieferten sich dort, vor begeistertem Publikum technische Tricks, massive Airs und kreative Lines. Die kurze Strecke und das enge Setup verlangten schnelle Reaktionen, präzise Landungen und maximalen Fokus – Fehler wurden hier sofort bestraft.
Women’s erstmals Teil von Pooltastic
Ein echtes Highlight des Wochenendes war die Women-Premiere bei Pooltastic. Hier traten in drei Head-to-Head-Heats die Mädels gegeneinander an. Die Gewinnerinnen zogen direkt ins Super-Final ein, die Verliererinnen hatten im LCQ nochmal eine letzte Chance sich den verbliebenen Platz im Finale zu sichern.
Nach einem kontrollierten Start zu Beginn der Heats steigerten sich die Fahrerinnen deutlich und zeigten im Finale, was auf engem Raum möglich ist: höhere Sprünge, mehr Rotation, Inverts und jede Menge Energie. Rivers Hedrick aus Marietta, Georgia (USA), setzte sich mit einem extrem sauberen Crow Mobe durch und holte den Sieg. Joelina Gerards und Nike Hauser, beide aus Düren, komplettierten ein starkes Podium und unterstrichen, wie wichtig und überfällig dieser Contest war. Doch auch Lotta Süß, die sich im LCQ mit einem cleveren Sicherheits-Run gegen Theresa Karl und Mia Pralas durchsetzen konnte, war sichtlich happy über die Erfahrung einem so großen Publikum eine tolle Show bieten zu können.
Favorit lässt seiner Konkurrenz keine Chance
In der Head-to-Head-Runde der Männer gab es dann schon die erste faustdicke Überraschung. Matty Muncey aus UK musste sich im entscheidenden fünften Run seinem Herausforderer Maxi Mooser geschlagen geben. Respekt an Maxi. In den weiteren Heats ging es etwas weniger eng zu: Tobi Färbers konnte sich souverän gegen Pepe Kienzler durchsetzen, Gavin Stuckey erlaubte Younggun Simon Kamlage lediglich den Ehrenpunkt und Jan-Luca Schulz zeigte Jan Gnerlich seine Grenzen auf.
Kurzzeitig wurde es im Super-Final nochmal spannend, denn zunächst gelang Gavin Stuckey aus Orlando, Florida (USA) kein perfekter Run. Doch er blieb ruhig und konnte zum Abschluss seiner 100-Sekunden-Session nochmal ordentlich einen raushauen. Ein Mobe 5 mit Mute Grab und ein BS 180 on Nosepress FS 360 off am Rail sorgten dafür, dass kein Zweifel aufkam, wer aktuell den Ton angibt. Dahinter überzeugten die deutschen Rider Jan-Luca Schulz auf Platz zwei und Tobias Färbers aus Wankum auf Rang drei mit starken Leistungen, die ihnen die verdienten Podiumsplätze sicherten.
“Es ist eine tolle Erfahrung, nach Deutschland zu reisen, um hier bei diesem Event zu gewinnen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht. Es ist komplett anders als alles, was ich bisher gemacht habe,” waren die Worte von Gavin nach dem Event. Er hatte das Publikum, das den Pool bis ins letzte Eck säumte und so für eine top Stimmung sorgte, auch mit seiner offenen Art vollauf begeister.
Cable Mekka Awards & Pooltastic machen das Wakeboard-Wochenende komplett
Bereits am Freitagabend war klar, dass dieses Wochenende mehr ist als nur ein Contest. Bei den Cable Mekka Awards 2026 wurde die neue Saison eingeläutet indem man die verdienten Sportler und Kreativen der Vorsaison 2025 ehrte. Vorausgegangen war das Voting der Community und eines Experten-Panels, das die Rider of the Year in insgesamt 14 Kategorien bestimmte. Die Stimmung: energiegeladen, euphorisch und voll gegenseitigem Support – genau das, was Wakeboarding ausmacht.
Pooltastic auf der boot Düsseldorf 2026 hat wieder geliefert: sportlich, emotional und näher an den Fans als je zuvor. Indoor-Setup, Weltklasse-Rider und eine Halle, die aus allen Nähten platzte – Wakeboarding, wie man es sich vorstellt.
Fotos: Eigner